Okras Werkstatt

Frühjahrsdeko – Sitzende Henne

Eigentlich bin ich nicht so der Dekorations-Experte, aber mir gefällt es, den Jahreszeiten entsprechend Dekorationsobjekte zu stellen. Die Winterobjekte müssen nun den ersten Sonnenstrahlen weichen – bei uns ist schon voll der Frühling ausgebrochen und Frühlingsdekoration habe ich kaum zu Hause. Also hab ich meine Stoffküken, die eine liebe Freundin für mich genäht hat, wieder herausgeholt und auf den Schuhschrank gesetzt und mir passend dazu noch eine lustige sitzende Henne gebastelt.

Das Muster habe ich bei Craftideas.info heruntergeladen (http://www.craftideas.info/html/sitting_hen.html), 4fach vergrößert ausgedruckt und in die Werkstatt gebracht.

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Ich hatte noch ein kleines aber dickes Multiplex-Brettchen – genau das richtige für die Henne. Das Muster habe ich ausgeschnitten, die Füße dabei getrennt herausgeschnitten, weil die später aus einem zweiten Stück Holz gesägt werden. Das Vorgehen mit dem Bekleben des Bretts mit Tesakrepp hat sich bewährt, darum habe ich auch dieses Brettchen vollflächig damit beklebt, damit später das Papier nicht drauf hängen bleibt.

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Auf das Tesakrepp wird nun mit Sprühkleber das Design befestigt. Die Linie unten habe ich dort, wo die Füße rausgeschnitten waren, mit Bleistift angezeichnet. Dann gings los mit dem Sägen. Die gerade Kante unten mit der Bandsäge, der Rest mit der Dekupiersäge.

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Eingespannt in unsere Dekupiersäge habe ich ein Blatt mit der Größe 5, da ich ja relativ grobe Kurven hatte. Auch die Wellen am Kamm gingen damit ganz gut zu schneiden.

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Fehlen noch Füße und Schnabel. Den Schnabel, der ja nur ein Dreieck ist, den hab ich einfach so aufgemalt, während ich die Füße auch wieder mit Sprühkleber befestigt habe …. befestigen wollte. Irgendwie hat das heute überhaupt nicht funktioniert.

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Nachdem mir beim Sägen das Papier immer wieder abgegangen ist, habe ich die Umrandungen mit Bleistift nachgezeichnet und dann gesägt. Auf hundertprozentige Genauigkeit kommt es nicht an.

Ausgeschnitten und schon mal zurechtgelegt sieht die Henne nun so aus. Ich glätte die Schnittkanten natürlich noch mit etwas Schleifpapier, so dass auch kleine Sägefehler ausgebügelt werden.

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Fehlt noch ein bisschen Farbe, oder? Irgendwie hab ich nicht aufgepasst, im Original sind die Füße gelb, ich hab sie rot gemalt. Die Henne ist von beiden Seiten weiß und der Schnabel gelb. Später male ich dann noch den Kamm, ebenfalls in feuerrot.

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Die Trocknungszeit habe ich mit einem schönen langen Spaziergang überbrückt, der bei dem herrlichen Sonnenschein richtig viel Spaß gemacht hat. Dann musste die Henne nur noch zusammengesetzt werden. So soll es aussehen.

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Ich leime die drei Teile mit Holzleim zusammen. Dabei helfen mir die Schraubzwingen, den nötigen Druck auszuüben. Der Leim muss ganz dünn aber deckend aufgetragen werden. Auch den Schnabel fixiere ich mit einer Schraubzwinge.

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In der Zeit, in der der Leim trocknet, male ich noch den Hahnenkamm rot und stelle dabei fest, dass die Rückseite viel schöner aussieht. Da hab ich beim Leimen einfach nicht aufgepasst. Die Vorderseite hat leichte Ausrisse vom Holz an den Seiten, die Rückseite ist dagegen schön glatt. Und auch der aufgemalte Hahnenkamm sieht auf der anderen Seite viel schöner aus. Nun ja. Dumm gelaufen.

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Jetzt fehlen nur noch zwei schwarze Augen, die ich mit schwarzer Farbe und einem kleinen dünnen Pinsel aufmale. Dann darf die Henne auf dem Schuhschrank Platz nehmen.

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Eine kleine süße Deko, nicht perfekt ausgeführt aber das macht sie umso charmanter. Die darf nun während des Frühlings bei uns sitzen bleiben 🙂

1 Kommentar

  1. Melanie

    Oh ist das ein süßes Teil!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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